Mit dem Fahrrad unterwegs

Vom Nordkap nach Kapstadt

Archiv für die 'Meine Geschichte' Kategorie

Juli 2010

Erstellt von Momomuck am 25. August 2010

Der Wetter Bericht aus der Zeitung – Am Nachmittag und am Abend trocken
Der Wetter Bericht im Radio – Leichte Bewölkung, schwacher Wind aus West
Der Wetter Bericht aus dem Internet – Leicht bewölkt, sonnige Abschnitte
Blick aus dem Fenster – dunkle, schwere Regenwolken ziehen vom Rhein auf.

Meine Frau sagt, es wird nicht regnen

Warum bin ich aber bis auf die Haut nass geworden, wenn es kein Regen war?

Hier die Juli Statistik:

Wert Juli 2008 Juli 2009 Juli 2010
Gesamt Kilometer 698 683 1006
Streckenlänge Durchschnitt 38,8 56,9 47,9
Geschwindigkeit Durchschnitt 18,8 18,5 19,2 *
Höchster Durchschnitt 20,0 20,6 21,9
Gesamt bis Ende Juli 1124 4500 4806

* bereinigter Schnitt 20,2

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Juni 2010

Erstellt von admin am 22. Juli 2010

Nun ist das erste halbe Jahr vergangen, der Sommer ist gekommen und Temperaturen zwischen 25 und 35 °C machen das Radfahren zum Vergnügen. Ich liebe es, wenn mir der Fahrtwind Abkühlung verschafft, auch wenn das Wasser bei jedem Stopp aus den Poren läuft.

Außer der Duisburger Radwanderung und der Sternfahrt nach Düsseldorf habe ich mich vorwiegend auf meinen bekannten Strecken herumgetrieben. Hin und wieder die Tour abgeändert, mal eine neue Variation ausprobiert oder die Puzzleteile anders zusammengelegt. Insgesamt nichts spektakuläres.

Mein Rad hat die 5000 Kilometer überschritten, also habe ich die “große” Reinigung und Inspektion einschließlich Rohloff Ölwechsel selber durchgeführt. Ihr könnt euch ja denken, das etwas daneben ging … durch eine defekte Spritze wurde das Öl nicht komplett in die Nabe gefüllt, sondern ein kleiner Strahl traf die hintere Bremsscheibe. Jetzt weiß ich auch, wie die Beläge gewechselt werden .

Nach über 5000 Kilometern haben Hermann und ich endlich zusammen gefunden – ja, so lange hat es gedauert … bis ich Strecken > 100 Kilometer ohne Schmerzen an Po oder Oberschenkeln fahren kann. Der Vorbau ist 4 cm kürzer, der Sattel ist nun insgesamt 4 cm höher.

Meine Trittfrequenz habe ich nun gesteigert … mittlerweile fahre ich vorwiegend eine 80er TF, immer seltener verfalle ich in den alten Trott um die 65 zu kurbeln.

Die letzten Anpassungen am Rad und die geänderte Trittfrequenz machen sich mittlerweile in einer höheren konstanten Geschwindigkeit, bei gefühlter geringer Anstrengung bemerkbar. Ich werde weiter daran arbeiten und bin gespannt, was ich Ende Juli berichten kann.

Im Juli stehen folgende Veranstaltungen auf dem Programm:

Niederrheinischer Radwandertag
Ruhrpott-Tour mit den Karmariders und Herbert Knebel
Radeln auf der A40

Hier die Juni Statistik:

Wert Juni 2008 Juni 2009 Juni 2010
Gesamt Kilometer 251 345 851
Streckenlänge Durchschnitt 41,9 49,2 47,3
Geschwindigkeit Durchschnitt 17,0 19,4 19,2 *
Höchster Durchschnitt 18,4 20,8 21,7
Gesamt bis Ende Mai 426 3817 3801


* bereinigter Schnitt 19,71

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Mai 2010

Erstellt von admin am 22. Juli 2010

Trotz des meist schlechten Wetters ist es ein zufriedenstellender Monat gewesen. Ich saß zwar nur an 13 Tagen auf dem Rad, habe aber Touren in Gegenden unternommen, in denen ich vorher nicht war, die ich nicht kannte. Kurzentschlossen ein Ziel ausgesucht, die Route in Mapsource berechnen lassen und auf das Navi geladen.
Es ist immer wieder schön, wenn das Navi eine Strecke gewählt hat, die abseits der Hauptstraßen über Nebenwege führt. Es ist nicht nur schön, es ist ein Genuss … kein Straßenlärm, allein mit dem Wind und der Natur.

Wo viel Licht ist, da gibt es natürlich auch Schatten …

- im Moment die Raupen Plage … die Biester lassen sich einfach fallen und krallen sich fest

- Waldwege, erst zweispurig, dann einspurig, dann matschig … und dann vollkommen verschwunden. Auf einem Weg sind mir zwei Reiter entgegengekommen … die kamen nicht weiter … ich auch nicht.

- Bei einer Tour hatte ich es eilig nach Hause zu kommen, die Entscheidung mit der CN 2010 Karte den schnellsten Weg finden. Es wäre tatsächlich nicht nur der schnellste, sondern auch der kürzeste Weg gewesen … wenn, ja wenn nicht in Neumühl, Hamborn, Marxloh, Aldenrade, Walsum und Dinslaken dauernd rote Ampeln den Flow gestoppt hätten.

An meinem Rad habe ich kleinere Veränderungen vorgenommen:

- Lenker von 66cm auf 54 cm Breite gekürzt … jetzt tun mit bei langen Strecken die Oberarme nicht mehr weh.
- Vorbau von 10 cm mit 6 cm Vorbau getauscht, konnte aber noch keine Tour fahren um die Auswirkung zu beurteilen.
- Die Tubus Fußverlängerung angebaut … jetzt treffen meine Hacken die Packtaschen nicht mehr

Nachdem ich endlich die Zeit gefunden habe den Trittfrequenz Sensor für meinen Tacho zu montieren war ich doch sehr überrascht. Hatte ich meine Trittfrequenz doch zwischen 80 und 90 U/min. eingeschätzt, musste ich voller Entsetzten feststellen, das ich mich zwischen 65 und 75 U/min. bewege.
Auf der nächsten Tour bin ich dann eine TF von > 80 U/min. gefahren, das funktioniert ganz gut … aber ich finde, das sieht auf einem Reise-/Trekkingrad ziemlich blöd aus.

Höhepunkte in diesem Monat war sicherlich die Tour der “Annepommestreffer and Guests” sowie die “alternative” Critical Mass Tour.

Hier die Mai Statistik:

Wert Mai 2008 Mai 2009 Mai 2010
Gesamt Kilometer 144 865 768
Streckenlänge Durchschnitt 35,9 61,8 59,1
Geschwindigkeit Durchschnitt 17,0 18,7 18,9
Höchster Durchschnitt 17,3 22,5 20,8
Gesamt bis Ende Mai 174 3472 2950

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April 2010

Erstellt von admin am 2. Mai 2010

Zu Anfang die positve Nachricht: seit ich keine Federsattelstütze mehr fahre habe ich auch keine Probleme mit dem Knie

Der April 2009 mit seinen 1149 Kilometern stand als Herausforderung vor der Tür. Zugegeben, in diesen Kilometern war die Baldeneysee Tour mit 146 Kilometern enthalten sowie eine weitere Tour über einhundert Kilometer … dennoch, eine Menge Kilometer, die es zu überbieten galt …

Es begann hervorragend, in der ersten Woche 324 Kilometer gefahren … doch  der Garten forderte nun langsam mein Engagement. Insgesamt will ich mich aber nicht beklagen, denn es sind immerhin 773 Kilometer geworden für die ich Zeit fand.

Mein Ziel für April bei jeder Tour einen neuen Weg finden habe ich erreicht, wenn auch manchmal unfreiwillig, da bei uns der Deich zwischen Götterwickerhamm und Mehrum gesperrt ist (wir komplett neu gebaut) und daurch, das die Spellener Brücke nun an die Strassen angebunden wird ist dort auch alles gesperrt. Andere Wege habe ich gefunden, weil ich sie einfach ausprobiert habe … mit dem Risiko, das es irgendwann nicht weiter geht oder Hindernisse im Weg sind … aber Spaß hat es auf jeden Fall gemacht.

Eine der Zwangsumleitungen hat zu einer Begegnung mit Fritz Behrens geführt. Fritz Behrens ist ein vom Seenot Rettungskreuzer umgebautes Feuerlöschboot. Das Boot wird wohl auch wieder das Duisburger Hafenfest besuchen, die Oberkasseler Kirmes und natürlich in Oberwesel beim “Rhein in Flammen” dabei sein.

Fritz Behrens an der Friedrichsfelder Schleuse

Eine meiner Touren hat mich zum Schloss Raesfeld geführt, das war ein absolut spontaner Entschluss, da ich nicht wußte wo ich hinfahren sollte. Dank OSM Karten wurde ich vorwiegend über Feld- und Waldwege geführt … die natürlich die eine oder andere Überraschung bereit hielten – nicht nur die fiesen Bodenwellen (so nennt man doch Steigungen unter 6%), sondern auch 2 Forstwege, auf denen noch kurz vorher Bäume gerückt wurden … aber die Marathon XR sind hervorragend mit dem Untergrund klar gekommen.

Schloß Raesfeld (mal von der anderen Seite)

War es den April über doch recht kühl und immer windig (was den Schnitt doch ziemlich herunter zog), so änderte sich das gegen Ende des Monats … 2 halbwegs windstille Tage mit einem Schnitt um die 22 km/h – ein gutes Gefühl, wenn das Rad mit Geschwindigkeiten zwischen 24 und 27 km/h dahin gleitet … ich liebe das

Hier die April Statistik:

Wert April 2009 April 2010
Gesamt Kilometer 1149 773
Streckenlänge Durchschnitt 52,2 45,5
Geschwindigkeit Durchschnitt 18,4 18,5*
Höchster Durchschnitt 21,4 22,9


* bereinigter Schnitt  19,23 km/h

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Liebe Grüsse
Wolfgang

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